Gesundheitsförderung und Prävention

Strukturierte curriculäre Fortbildung „Gesundheitsförderung und Prävention“

Prävention, Gesundheitsförderung und die Ausbildung von Gesundheitskompetenz sind Aufgabenfelder der Gesundheitsversorgung, die für Ärztinnen und Ärzte in der Praxis zunehmende Bedeutung bekommen. Das Präventionsgesetz verlangt ärztliche Präventionsempfehlungen. Der 2018 vom Bundesgesundheitsministerium vorgestellte Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz umfasst ein 15 Punkte Programm zur Gesundheitskompetenzförderung bei Patienten und Bürgern. Sozial bedingte Krankheiten und psychosomatische Leiden nehmen zu. Eine ganzheitliche, biopsychosoziale Medizin erfordert neue Kompetenzen und Handlungsweisen. Daher hat die Bundesärztekammer die führbare und anzeigefähige Bezeichnung „Gesundheitsförderung und Prävention“ eingeführt. Sie kann, wie beispielsweise die Zusatzbezeichnung Naturheilkunde, durch ein modulares, themenzentriertes Kursangebot erworben werden. Die einzelnen Kursmodule befähigen jeweils unabhängig zu Durchführung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und schließen mit einem eigenen Zertifikat des Berufsverbandes der Präventologen ab. Mit der erfolgreichen Teilnahme an drei Modulen wird die Zusatzbezeichnung erreicht.

Modul: Ärztliche Gesundheitsförderung

- Grundlagen der Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention
- Faktoren des Gesundheitsverhaltens und Folgen für die ärztliche Beratung
- Modelle erfolgreicher Gesundheitskompetenzentwicklung
- Die gesundheitsförderliche Arztpraxis

Modul: Gesundheitskompetenzentwicklung und Patientenbildung

- Zielgruppenbezogene Aspekte der Gesundheitsförderung und Prävention
- Gesundheitskompetenzförderung bei chronischen Krankheitsbildern
- Methodik, Theorie und Praxis einer individuellen und gruppengestützten Gesundheitskompetenzentwicklung
- Umsetzung von Gesundheitsbildungsmaßnahmen in der Arztpraxis und in der ambulanten Versorgung

Modul: Die Arztpraxis als Zentrum der Gesundheitsförderung und der sozialen Gesundheit

- Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenzbildung für chronisch Kranke und psychosozial beeinträchtigte Patienten
- Arbeitsplatzspezifische Rahmenbedingungen und Interventionsstrategien für Betriebe und Organisationen
- Praktische Übungen in Health Literacy und Handhabung des Trainermanuals zur Durchführung von GLK-Kursen (Gesundheit und Lebenskompetenz)
- Modelle der kommunalen Gesundheitsförderung
- Konzepte und Handlungsweisen einer praktischen Sozialmedizin

Die Teilnehmer erhalten nach jedem Modul eine Teilnahmebestätigung und Fortbildungspunkte mit ihren jeweils erworbenen Kenntnissen und Befähigungen. Wenn alle drei Teile absolviert sind, erhalten die Teilnehmer das Zertifikat Trainer für Gesundheit und Lebenskompetenz und die Qualifikationsbezeichnung nach den Vorgaben der Bundesärztekammer: „Gesundheitsförderung und Prävention“.

Kursangebot 137. ZAEN-Kongress Herbst 2019

Bitte beachten Sie, dass die Buchung einer Kongresskarte Voraussetzung für die
Kongressteilnahme ist.

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