Angewandte Osteopathie

Der Schmerz der LWS aus osteopathischer Sicht
Neues zu einem alten Thema: Lumbago reloaded...

Die Osteopathische Medizin stellt ein Therapiekonzept dar, das Muskulatur, Nervensystem, innere Organe und vegetative Steuerungen mit den Händen hilfreich beeinflussen kann.

Die vorgestellten und im Kurs eingeübten Methoden zeigen neue diagnostische Wege und bringen Freude an einem tiefgreifenderen Verständnis des Körpers mit sich.

Die Besonderheit der Osteopathischen Medizin beseht in der Kombination von:

- enem ganzheitlichen klinischen Verständnis des Körpers

-  fundierten Kenntnissen der Physiologie, der Neurologie und der Anatomie des Körpers

-  der Nutzung der Hände als diagnostisches und therapeutisches Hilfsmittel

Gesundheit im Körper ist mit einer guten Steuerung des vegetativen Nervensystems verbunden.

Zu bestimmten Erkrankungen können Einschränkungen der Elastizität des betroffenen Gewebes ertasten werden. Diese lokalen Verfestigungen zeigen eine Veränderung des vegetativen Milieus an.

Der Begründer der Osteopathie, A.T. Still, definierte diese tastbare Einschränkungen der Beweglichkeit im Gewebe als handfeste Richtlinien für Diagnose und Therapie.

Am einfachsten ist dies bei „blockierten Gelenken“ nachvollziehbar.

In der Osteopathie wird dieser Begriff weiter ausgedehnt:

Alle inneren Organe können in ihrer normalen Beweglichkeit in den Faszien – ihren Gleitlagern – beeinträchtigt sein.

Im Bindegewebe dieser Faszien läuft die Blutver- und -entsorgung der Organe. Spannungsveränderungen können zur Minderdurchblutung und/oder venösen und lymphatischen Stauungszuständen des jeweiligen Organs führen.

Ähnlich der Methode `'Manu-fit', werden im Kurs die anatomischen Strukturen der Weichteile und der Muskulatur des Beckens analysiert, die dort Auswirkungen auf Symmetrie und Statik ausüben.

Ebenso finden sich für die LWS die anatomischen Zusammenhänge zwischen inneren Organen und dem Bewegungsapparat. Anschließend vorgestellte osteopathische Möglichkeiten der manuellen Einflussnahme, bringen wieder Leben in eine Anatomie, die oft nur statisch betrachtet wird.

Eine zentrale Stellung bei der Therapie von Schmerzen des Bewegungssystems und der Neu-Regulierung von Gleichgewichten nehmen die viszeralen Organe ein. Somit sollte der Kurs auch für Allgemeinmediziner und Internisten von Interesse sein.

Der Kurs ist praktisch orientiert und gibt gute Einblicke in das Potenzial der Osteopathischen Medizin. Er
ermöglicht auch die Entscheidung, ob eine Fortsetzung der Osteopathieausbildung in Frage kommt. Eine Anerkennung des Kurses als Teil des Curriculims der ärztlicgh osteoathischen Fortbildung ist geplant.

Dieser Einführungskurs stellt den ersten Teil des viertägigen Kurses zur Behandlung der LWS dar. Die Fortsetzung ist im September 2019 für den Herbstkongress des ZAEN vorgesehen.

Kursangebot 136. ZAEN-Kongress Frühjahr 2019

Bitte beachten Sie, dass die Buchung einer Kongresskarte Voraussetzung für die
Kongressteilnahme ist.

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